Rudi Stöher bei der MAZ

Keine Ahnung ob die paar Leser von euch ihn kennen, aber wenn nicht solltet ihr vielleicht mal auf seiner Soundcloud vorbei schauen. Dieser Herr wird neben Flo Kasten & meiner Wenigkeit und XXX euch den morgigen Abend bei Viva La Fiwa musikalisch versüßen. Da kommt das Interview hier ja passend.

BORKHEIDE/FICHTENWALDE – Er ist 22 Jahre jung, gelernter Sozialassistent und Hotelkaufmann. Gerade ist er damit befasst, auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nachzuholen. Rudi Stöher weiß aber immer noch nicht, was er später einmal beruflich machen will. Vielleicht studieren.

„Aber ich weiß, dass ich Musik machen will“, sagt er. Dass er das kann, hat der junge Mann aus Borkheide (Potsdam-Mittelmark) schon mehrfach bewiesen. Auftritte in Berliner Szeneklubs gehören für ihn fast zum Alltag. Selbst im legendären „Tresor“ sorgte er schon für die Tanzmucke. Sein DJ-Auftritt dort vor zwei Jahren ist seinerzeit aufgezeichnet worden. Das Video wurde im Internet innerhalb weniger Wochen 72 000 Mal aufgerufen. Die Klubhäuser „Lindenpark“ in Potsdam oder „ Chekov“ in Cottbus stehen ebenfalls auf der Referenzliste des DJs, der seit 2008 aktiv ist.

Rudi Stöher bevorzugt elektronische Musik, einen Mix aus Techno-Deep-House, auch eigene Kompositionen sind dabei. Nicht zuletzt hat er im vergangenen Sommer den Titel „Secret Diary“ der Gruppe „The Pauls“ aus Lütte gemixt. Sein Bruder – Paul Stöher – ist Sänger und Pianist der preisgekrönten Band.

Der Sound kommt offenbar an wie beim Saalburger Festival „Sonne, Mond und Sterne“. An der Bleiloch-Talsperre brachte seine Mischung 100 000 Menschen in Bewegung. „Ich trete überall auf, wenn ich eingeladen werde und auch die Gage stimmt“, sagt er lächelnd.

Trotzdem reicht das moderne Diskjockey-Dasein nicht aus, um davon leben zu können. Am Tage jobbt Rudi Stöher deshalb. „Da wird geackert und Geld verdient“, sagt er. Der Enthusiast weiß, dass er in den gelernten Berufen arbeiten könnte, aber er will es nicht, mag sich noch nicht festlegen.

Er pflegt zunächst die Passion, die er mit 15 Jahren für sich entdeckte, als er im Keller seines Onkels an dessen Plattenspieler übte. Im Jugendklub Fichtenwalde bekam er den weiteren Schliff. „Ich habe dort ein Praktikum gemacht. Der Klub hat eine elektronische Vollausstattung“, erzählt Rudi Stöher nach wie vor begeistert.

Zum Wochenausklang geht es zu den Wurzeln zurück. „Ich hoffe, dass viele aus den Waldgemeinden den Weg dorthin finden“, lädt er alle ein. Außer ihm sind Flo Kasten und Phillip Waldhecker sowie die Funksprecher dabei. (Von Andreas Koska)

Party „Viva la Fiwa“ am Freitag, 1. Februar 2013, 21 Uhr, Jugendklub Fichtenwalde.

(via MAZ)

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